Körperliche Fähigkeiten und ihre Bedeutung bei der Berufswahl


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Körperliche Fähigkeiten und ihre Bedeutung bei der Berufswahl

Die Berufswahl richtet sich häufig nicht nur nach Interessen und Schulnoten, in einigen Branchen spielen auch körperliche Fähigkeiten eine Rolle. Zur Leistungsfähigkeit gehören per Definition unterschiedliche Faktoren. Zu diesen zählt man beispielsweise Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Technik, psychische Fähigkeiten, veranlagungsbedingte und gesundheitliche Faktoren aber auch Dinge wie Intelligenz und Technik. Nicht alle diese Fähigkeiten werden auch tatsächlich immer in körperlich fordernden Berufen benötigt. Je nach Branche sind häufig unterschiedliche Dinge relevant.

Berufe mit Kraft und Fitness

In vielen Berufen werden in Hinblick auf die körperliche Leistungsbereitschaft vor allem Kraft und Fitness gefordert. Vergleichsweise klassische Beispiele sind viele Handwerks- und Bauberufe. Besonders auf dem Bau ist körperliche Anstrengung praktisch tagtäglich gefordert, sodass man über entsprechende Muskeln verfügen sollte. Gleiches gilt auch für Gärtner und Landschaftsbauer. Auch in diesen Branchen ist Kraft gefragt und es reicht nicht aus, wenn man einfach nur einen grünen Daumen hat.

Nicht unbedingt ganz oben auf der Liste der Berufe, bei denen körperliche Fähigkeiten wichtig sind, haben viele junge Menschen die Krankenpflege. Gerade dieser Beruf ist allerdings überraschend fordernd, was die körperlichen Aufgaben betrifft. Krankenpfleger müssen im Berufsalltag häufig viel heben und sollten dementsprechend fit sein. Gerade der Rücken wird sehr stark beansprucht, sodass eine gut trainierte Rückenmuskulatur von Vorteil ist. Krafttraining ist in diesen Branchen daher häufig schon aus gesundheitstechnischer Sicht eine gute Idee.

Bundeswehr und Polizei

Besonders hohe körperliche Anforderungen stellen in Deutschland die Bundeswehr und die Polizei. Bei beiden gibt es je nach der konkreten Stelle zudem Abstufungen. Generell müssen Bewerber körperlich fit sein und häufig auch in allen Bereichen der körperlichen Leistungsbereitschaft überzeugen können. Reine Ausdauer und nur Kraft allein sind nicht genug. Wer sich bei der Polizei oder beim Bund zudem noch für die Spezialkräfte bewirbt, muss sogar mit noch höheren Anforderungen rechnen. Hier reicht selbst eine überdurchschnittliche Fitness häufig nicht mehr aus. Bewerber müssen körperlich deutlich fitter sein als der Durchschnittsbürger. Dabei ist es wohlgemerkt nicht ausreichend, wenn man das Level nur für seine Bewerbung erreicht. Die Aufgaben im Beruf erfordern es, dass man sich tagtäglich fit hält und dementsprechend trainiert. Wer sich für diese Laufbahn entscheidet, muss sich langfristig auf viel Training einstellen.

Sporttest im Einstellungstest

Berufe, die eine hohe körperliche Leistungsbereitschaft voraussetzen, überprüfen die Voraussetzung der Bewerber häufig in einem Sporttest während des Auswahlverfahrens. Besonders in der Bundeswehr und bei der Polizei ist ein solcher Test praktisch immer die Grundvoraussetzung, wenn die Bewerbung erfolgreich sein soll. Die Anforderungen an die Bewerber lassen sich im Vorfeld genau recherchieren, sodass man weiß, was auf einem zukommt. Mit viel Sport und entsprechendem Training können sich Bewerber dann entsprechend vorbereiten.


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